BEGiNE-Blog

Liebe Frauen,

 

die BEGiNE ist wieder geöffnet!

 

Unsere Öffnungszeiten:

 

Montag – Freitag ab 17:00 bis 23:00 Uhr

Samstag ab 19:00 Uhr

Sonntag laut Programm

 

Für einen Besuch im Innenbereich des Cafés ist ein Corona Negativtest oder Impfausweis über vollständige Impfung oder Genesungsnachweis nötig.

 

Wir sind weiterhin telefonisch und per E-Mail für Euch da:

 

Sprechzeiten: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 14-18 Uhr

                       Telefon: 215 14 14 (gehen wir nicht dran, dann auf die Box sprechen, wir rufen schnell zurück)

                       Mail: kultur(at)begine.de

 

Beratung:       Dienstag, Mittwoch, Freitag 12-16 Uhr

                       Telefon: 0157 37 81 43 54 (bei Abwesenheit bitte auf die Mailbox sprechen, ich rufe zeitnah zurück)

                       Mail: sozial(at)begine.de

 

Ruft uns gern an, wir sprechen gern mit euch!

 

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Aktuelle Einträge

Cis*Stars und ein Lied über die BEGINE

Am 21. Juli schrieben Cis*stars an uns:

Liebe Begine,
Sommer, Sonne.... wir grüßen Euch herzlich mit unserem spontanen Lied über Euch von heute.... frisch aus der Ukulele geflossen.
Herzliche Grüße
Eure Cis*stars

 

And here we go!

Thank You Dear Cis*stars!


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Warum sollen wir den 300.Geburtstag von Anna Dorothea Therbusch feiern

Wir feiern! Anna Dorothea Therbusch zum 300. Geburtstag

 

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen lädt am Freitag, 23. Juli 2021 von 15 -18 Uhr zum Kolonnadenhof auf der Museumsinsel, Bodestraße 1-3 in Berlin-Mitte zu einer Geburtstagsfeier für die ehemals berühmte Rokokokünstlerin ein.

 

Ab 15 Uhr wird der Rokokomalerin unter den Kolonnaden vis-à-vis der Alten Nationalgalerie ein Geburtstagstisch gedeckt; Künstlerinnen des Aktionsbündnisses fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen werden als Ciceroni über Leben und Werk der zu ihren Lebzeiten berühmten, von Kunstgeschichte und Museumsbetrieb aber weitgehend unbeachteten Künstlerin erzählen und damit ein Gegenprogramm zum diesjährigen Beuys-Hype veranstalten.

 

www.fairshareforwomenartists.de

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Anna Dorothea Therbusch (1721-1782)

 

Anna Dorothea Therbusch war eine Berliner Künstlerin des Rokoko. Neben der 20 Jahre jüngeren Angelika Kauffmann zählt sie zu den bedeutendsten Malerinnen des 18. Jahrhunderts. Etwa 250 ihrer Werke sind heute bekannt, darunter vor allem Porträts mit überragender Qualität, die sie zu Lebzeiten in ganz Europa berühmt machten. Doch das Schaffen der Berliner Künstlerin ist heute weitgehend unbekannt. Wie viele ihrer Kolleginnen ist auch Therbusch von der Museumswelt wenig beachtet und ihr runder Geburtstag verstreicht ohne umfassende museale Retrospektive.

 

Anna Dorothea Therbusch wurde am 23. Juli 1721 in Berlin als siebtes Kind in eine Künstlerfamilie hineingeboren. Sie erhielt ihre Ausbildung durch ihren Vater, den angesehenen Porträtmaler Georg Lisiewski. Trotz Heirat und Geburt von fünf Kindern verfolgte sie ihre Karriere zielstrebig. Mit 40 ging sie an den Stuttgarter Hof und wurde dort Ehrenmitglied der Akademie. 1764 folgte sie einem Ruf als Hofmalerin nach Mannheim und bewarb sich wenig später an der Académie Royale in Paris. Ihr Bewerbungsbild wurde abgewiesen, weil man überzeugt war, eine Frau könne nicht so qualitätvoll malen. Allen Widerständen zum Trotz gelang ihr schließlich 1767 die Aufnahme. Sie signierte fortan mit dem Prädikat „Peintre du Roi“ und stellte als einzige Frau im Pariser Salon aus. Über Wien, wo sie als erstes weibliches Mitglied der Akademie der Bildenden Künste aufgenommen wurde, und weitere Stationen, kehrte sie 1769 nach Berlin zurück. Hier fand die erfolgreiche Porträtistin rasch Auftraggeber in hochrangigen gesellschaftlichen Kreisen; so malte sie z.B. für die russische Zarin Katharina II. und Friedrich II. von Preußen. Die Künstlerin starb am 9. November 1782. Ihr einst schönes Grabmal an der damaligen Dorotheenstädtischen Kirche ist der Stadterweiterung und schließlich den Kriegszerstörun-gen zum Opfer gefallen; es gibt keinen Erinnerungsort an sie.

 

Therbuschs Werke befinden sich in einigen deutschen Museen, darunter die Staatlichen Museen zu Berlin, die Neuen Kammern und Sanssouci In Potsdam und im Schloss Benrath in Düsseldorf. Der Verbleib vieler Werke ist unbekannt. 

 

Unter dem Motto #therbusch300 wird die Inselgalerie vom 25.7.-1.8.2021 mit Veranstaltungen und einer Fensterausstellung der Künstlerin gedenken.

 

Weitere Infos: Inselgalerie Berlin

 

Text und Bild:  fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

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BEGINE wird 35 Jahre!

In diesem Jahr wird die Begine 35 Jahre!

 

Seit 35 Jahren organisieren die "BEGiNE-Kultur-Frauen" ein monatlich wechselndes, spartenübergreifendes Kulturprogramm mit internationaler Ausrichtung. In diesen vielseitigen kulturellen Veranstaltungen mit Musik (Rock, Pop, Weltmusik, Jazz, Chanson, E-Musik), Kabarett, Theater, Lesungen bekannter und unbekannter Autorinnen, Filmvorführungen, Diavorträgen, Informations- und Diskussionsveranstaltungen und Ausstellungen werden aktuelle Entwicklungen des kulturellen Schaffens von Frauen präsentiert.

 

Besonders großen Wert legen wir auf die Förderung von Newcomerinnen in Kunst und Kultur! Wir unterstützen und beraten Frauen bei der Entwicklung und Umsetzung eigener kreativer Ausdrucksformen und ermutigen sie, diese in der Öffentlichkeit zu präsentieren.


1986 wurde die BEGiNE als Café und Kulturzentrum für Frauen in einem von Frauen besetzten und in Selbsthilfe instandgesetzten Haus in Schöneberg gegründet.

 

"Gemeinsam leben und arbeiten" war das Motto des Hausprojektes in den frauenbewegten 80er Jahren. Die Frauen versetzten den maroden Altbau mit viel Eigenarbeit in einen nutzbaren Zustand, schufen Wohnraum für Frauen und Kinder, gründeten eine betreute Mädchen-Wohngemeinschaft, boten ganz unterschiedlichen Frauenprojekten und -gruppen Raum und richteten die ehemalige Kneipe im Vorderhaus zum Café und Kulturveranstaltungsort her.

 

Der Namensbezug zu den Beginen lag nahe: Dieser mittelalterliche Laienorden bot Frauen die Möglichkeit, unabhängig von Männern zusammen zu leben und zu arbeiten.

Ketzerisch, unabhängig und aufmüpfig waren sie, die Namenspatroninnen der BEGiNE - Treffpunkt & Kultur für Frauen. Die Beginen waren ein Laienorden - von der Amtskirche misstrauisch betrachtet -, die die Freiheit von weltlichen Gesetzen und Normen predigten. Im Mittelalter bildeten die Beginen Lebens- und Arbeitsgemeinschaften für Frauen. Neben den sesshaften Beginen, die als Lehrerinnen, Krankenpflegerinnen, Handwerkerinnen oder Leichenwäscherinnen arbeiteten, gab es noch die "schweifenden" Beginen. Um zu überleben, waren sie auf Arbeiten wie Betteln oder Prostitution angewiesen. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts begann der Kampf der Kirche gegen die Beginen - die Bewegung endete auf dem Scheiterhaufen.

 

Heute kümmern sich zwischen 10 und 12 BEGiNE-Frauen um euer kulturelles und leibliches Wohl: Während das Tresen-Team dafür sorgt, dass Ihr bei unseren Kneipenabenden, Parties oder Konzerten, etc. nicht auf dem Trockenen sitzt, ist das Kultur-Team ständig auf der Suche nach neuen Künstlerinnen und Ideen. Denn natürlich wollen wir euch ein buntes Angebot von Konzert bis Kabarett, von Literaturcafé über Ausstellungen bis hin zu diversen Angeboten wie Mitsingkonzert, Kneipenquiz, Musikbingo etc. präsentieren.

 

Mehr Informationen findet Ihr unter www.begine.de

 

Wir empfehlen auch das Interview für tip Berlin.

Jacek Slaski sprach mit Manu Hoyer über die Hausbesetzung in der Potsdamer Str 139 Anfang der 1980er Jahre und die Gründung der BEGiNE vor 35 Jahren.

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BLOG Übersicht

Hier stellen wir regelmäßig Lesungen, Tanz-, Yogaübungen und Bilder von Ausstellungen etc. ein.

 

BEGiNE WEB

Die BEGiNE bietet ein buntes Kulturprogramm aus allen Sparten: Konzerte über Klassik und Jazz bis Ethnopop und Chanson, Theater ...

 

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